lunes, 16 de marzo de 2015

Besuch des "Mercado del 20 de Julio" im Süden Bogotás

Am vergangenen Freitag haben wir einen tollen Märkte in Bogotá besucht und möchten hier unsere Erfahrungen mit Euch teilen. 
Der Besuch war für uns sehr beeindruckend, weil die meisten von unserem Büro im Norden wohnen und somit ganz selten in diese Ecke Bogotás kommen. Ganz in der Nähe des Marktes befindet sich eine der berühmtesten Kirchen und Pilgerorte Kolumbiens, die "Iglesia del divino niño". Ein Besuch des Marktes kann also mit einem kurzen Besuch der Kirche verbunden werden.
Der Besuch eines Marktes in Kolumbien ist aus vielerlei Hinsicht spannend: Zum einen sind es sehr authentische Orte, da hier viele Kolumbianer Ihren Wocheneinkauf tätigen und man kaum (fast nie) Touristen sieht. Ausserdem spiegeln die Produkte auch die landschaftliche und kulinarische Vielfallt wider. Neben Früchten, Gemüsen, Fleisch, Fisch, Blumen werden auch Honigsorten, Heilkräuter Kräutertees und frischgepresste Säfte angeboten. Ein ganz besonderer Saft, der "Berraquillo" wird aus den folgenden Zutaten gewonnen: Lebende Flusskrebse, Austern, verschieden Vitamine, Borojó-Saft (diese Frucht gibts nur an der kolumbianischen Pazifikküste), Wein und Wachteleiern. Klingt abschreckend, hat aber garnicht so schlecht geschmeckt. Der Saft ist auf Märkten in Bogotá vor allem wegen seiner aphrodisierenden Wirkung beliebt.
kommen lebend in den Mixer: Flusskrebse als Aphrodisiakum
Die Vielfallt an Früchten ist natürlich riesig viele der angebotenen Früchte sind in Mitteleuropa nicht zu finden. 

Verschieden Früchte an einer vielen Stände
Früchte an einem der vielen Stände


Bananen in verschienen Reifezuständen
Manche Kolumbianer schwören auch auf die Kräfte der angebotenen Heilkräuter, so gibt es zum Beispiel einen bestimmten Tee für Geldsorgen, für Liebeskummer und jemanden loszuwerden. Keinen dieser Mischungen haben wir im Büro bis jetzt ausprobiert, wir halten Euch auf dem laufenden sollte sich dies ändern.

Die Abteilung für Kräuter...
Die Marktverkäufer kommen alle aus dem Umland Bogotás und finden sich täglich früh morgens auf dem Markt ein, der meistens ihre einzige Einkommensquelle ist.

Marktbesuche bauen wir gerne z.B. in eine Stadtbesichtigung ein. Auch lässt sich der Marktbesuch sehr gut mit einem Kochkurs oder einem Abendessen bei einer kolumbianischen Familie verbinden. Fragt uns gerne wenn Ihr dazu mehr Infos braucht.


Der Teil für Früchte und Gemüse und ein Besucher unserer Gruppe



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